Kreise und Kommunen
Versorgung in ländlichen Regionen stärken, wo Wege lang und Praxen rar sind – die MEDIVISE Telemedizin Box ist schnell aufstellbar, flexibel in Gemeindehaus, Bürgeramt oder mobil einsetzbar und schließt Lücken auch außerhalb der Sprechzeiten.
Zurück zur Startseite
Gesundheitsdienstleister und Kommunen – Versorgung in ländlichen Regionen stärken
Viele Kommunen in Deutschland stehen vor einer wachsenden Herausforderung: Die medizinische Versorgung in ländlichen Regionen wird zunehmend lückenhaft. Arztpraxen schließen, Nachfolger:innen fehlen und die Wege zur nächsten medizinischen Einrichtung werden länger. Die Ärzteschaft leidet genauso unter dem demografischen Wandel wie die Gesellschaft selbst. Kassenärztliche Vereinigungen stoßen an die Grenzen ihrer gesetzlichen Sicherstellungsaufträge, da sich kaum mehr Nachwuchs – insbesondere für die ländliche, hausärztliche Versorgung – gewinnen lässt. Die Kommunen in ländlichen Regionen kämpfen für die Lebens- und Versorgungsqualität ihrer Einwohnerinnen und Einwohner. Häufig müssen Versicherte sehr lange Wege zur ärztlichen Versorgung in Kauf nehmen. Noch längere Distanzen sind in der Regel für die fachärztliche Versorgung notwendig. Insbesondere älteren Menschen, aber auch jungen Familien, fällt es schwer, mit diesen Distanzen umzugehen. Die MEDIVISE-Plattform mit der MEDIVISE Telemedizin Box bietet Kommunen eine flexible, sofort einsetzbare Lösung, um medizinische Dienstleistungen anzubieten und Versorgungslücken – insbesondere auch außerhalb der Sprechstundenzeiten – wirksam zu schließen.
Die MEDIVISE Telemedizin Box kann dabei nahezu an jedem Standort aufgestellt werden – in Gemeindehäusern, Bürgerämtern, Gesundheitszentren oder auch in mobilen Einheiten. Die Betreiber ermöglichen ihren Bürger:innen damit einen direkten Zugang zu ärztlicher Beratung, Diagnostik und Therapie per Videosprechstunde. Der Akutpatient kann sich nach der medizinischen Ersteinschätzung (durch eine Software) im Self-Service bereits zu Hause oder vor Ort einen Termin reservieren. Anders als beispielsweise mit dem Smartphone im heimischen Umfeld sichert die Box eine diskrete und geschützte Umgebung, die Anbindung an die Telematikinfrastruktur sowie die Möglichkeit, mit Medizinprodukten erweiterte ärztliche Diagnostik durchzuführen. Der gesamte Prozess ist digital, sicher und wird mit der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) durchlaufen. Mit dem Einlesen der eGK an der Box wird nicht nur die Anmeldung durchgeführt, sondern sowohl der Zugang in den Behandlungsraum als auch der Start der Videositzung mit dem Gesundheitsdienstleister gewährleistet. Zusätzliches Personal kann den Ablauf unterstützen, ist aber keine zwingende Voraussetzung.
Für Kommunen ist die MEDIVISE Telemedizin Box deshalb besonders attraktiv, weil sie ohne großen baulichen Aufwand installiert werden kann. Es sind keine aufwendigen Umbauten notwendig; die modulare Bauweise ermöglicht eine schnelle Inbetriebnahme und flexible Anpassung an unterschiedliche Standortbedingungen. Medizinische Geräte können betreiberseitig nach den Anforderungen der jeweiligen Region und Zielgruppe integriert werden. Zukünftig helfen künstliche Intelligenz und weitere technische Möglichkeiten, die Versorgung in einer solchen Telemedizinkabine noch sicherer und qualitativ hochwertiger zu gestalten.
Bei unseren Installationen wird die regional verbliebene Ärzteschaft stets zuerst eingebunden. So kann in der Regel auch eine strukturierte Nachversorgung vor Ort gewährleistet werden. Auch die letzten Niedergelassenen vor Ort profitieren von der Möglichkeit, einen Teil des Patientenansturms oder fehlallokierte Patientinnen und Patienten über die MEDIVISE Telemedizin Box an Kolleginnen und Kollegen oder spezifische Fachbereiche zu überweisen.