Gesundheit im Arbeitsalltag

Ein Gesundheitsangebot, das sich in den Betrieb einfügt

Ein Arzttermin ist für Beschäftigte häufig mit Anfahrt, Wartezeit und schwer planbarer Abwesenheit verbunden. Das betrifft besonders Produktions- und Logistikstandorte, Schichtbetriebe, große Campusstrukturen oder Unternehmen in Regionen mit längeren Versorgungswegen.

MEDIVISE schafft am Unternehmensstandort einen professionell vorbereiteten, diskreten Zugang zu telemedizinischer ärztlicher Beratung. Die Lösung kann das Betriebliche Gesundheitsmanagement und vorhandene betriebsärztliche oder medizinische Angebote sinnvoll ergänzen. Wie Zugang, Terminierung und ärztliche Anbindung gestaltet werden, richtet sich nach dem konkreten Standortkonzept.

Der Unterschied zur improvisierten Videosprechstunde: MEDIVISE verbindet geeigneten Raum, Technik, Plattform und abgestimmte Abläufe zu einem im Unternehmensalltag nutzbaren Angebot.
Mehrwert im Unternehmen

Ein konkreter Mehrwert für Unternehmen und Beschäftigte

MEDIVISE ergänzt vorhandene Gesundheitsangebote um einen professionell organisierten Zugang zu ärztlicher Beratung direkt am Standort.

Für Arbeitgeber

Ein zusätzlicher Gesundheitsbaustein ergänzt BGM und betriebsmedizinische Strukturen. Er macht Gesundheitsförderung am Standort konkret erlebbar und unterstützt die Positionierung als moderner, verantwortungsvoller Arbeitgeber.

Für Beschäftigte

Beschäftigte erhalten einen freiwillig nutzbaren, geschützten Zugang zu ärztlicher Beratung am Arbeitsort. Für telemedizinisch geeignete Anliegen können zusätzliche Wege und der damit verbundene Zeitaufwand entfallen.

Für Betriebsmedizin und Partner

Vorhandene betriebsärztliche oder ärztliche Strukturen können eingebunden werden. So entsteht kein isoliertes Parallelangebot, sondern ein abgestimmtes Versorgungsmodell.

Geeignete Ausgangssituationen

Wann passt Telemedizin zum Unternehmen?

Entscheidend ist nicht die Branche, sondern wie die Arbeit organisiert ist, wie viele Beschäftigte erreicht werden und wie gut ärztliche Angebote zugänglich sind.

01

Viele Beschäftigte an einem Standort

Wenn ein zentraler telemedizinischer Zugang für eine größere Belegschaft sinnvoll erreichbar ist.

02

Feste Präsenz- oder Schichtstrukturen

Wenn Beschäftigte ihren Arbeitsplatz nicht flexibel für externe Arzttermine verlassen können.

03

Längere Wege zur ärztlichen Versorgung

Wenn externe Arzttermine mit erhöhtem Wege- und Organisationsaufwand verbunden sind.

04

Mehrere oder dezentrale Standorte

Wenn ein gemeinsames Konzept zunächst an einem Standort erprobt und später bedarfsgerecht erweitert werden soll.

Der Versorgungsprozess

Vom Anliegen bis zum medizinisch passenden nächsten Schritt

Der genaue Ablauf wird auf das Unternehmen und die beteiligten medizinischen Partner abgestimmt.

1

Zugang am Standort

Je nach Konzept erfolgt der Zugang mit Termin oder spontan – etwa vorab oder direkt am Standort.

2

Strukturierte Erfassung

Das Anliegen und relevante Angaben werden im vorgesehenen Prozess aufgenommen und für den ärztlichen Kontakt vorbereitet.

3

Ärztliche Beratung

Die Videosprechstunde findet in einem geschützten, technisch vorbereiteten Umfeld mit angebundenen Ärzt:innen statt.

4

Nächster Schritt

Die Ärztin oder der Arzt entscheidet über Empfehlung, mögliche Verordnung oder die Weiterleitung in eine geeignete Versorgung.

Nicht jedes Anliegen kann telemedizinisch abschließend behandelt werden. MEDIVISE stellt die Infrastruktur bereit, erbringt aber keine ärztlichen Leistungen und ersetzt keine Notfallversorgung.

Modulare Lösungen

Passend zu Raum, Nutzung und Standort

Die Produktauswahl folgt der betrieblichen Situation: vorhandener geschützter Raum, flexible Nutzung oder eigenständige Raumlösung.

MEDIVISE Air als Wandmodul für einen vorhandenen Raum
Air

In vorhandene Räume integriert

Das platzsparende Wandmodul nutzt einen geeigneten, diskreten Raum und schafft dort einen vorbereiteten telemedizinischen Zugang.

MEDIVISE Link als portable Telemedizin-Lösung
Link

Flexibel und portabel

Die kompakte Lösung eignet sich für flexibel nutzbare, geschützte Beratungs- oder Behandlungsräume am Unternehmensstandort.

MEDIVISE Go als eigenständige geschützte Kabinenlösung
Go

Eigenständiger Versorgungsraum

Die Kabinenlösung schafft eine geschützte Umgebung, wenn kein geeigneter Raum vorhanden ist oder eine klar sichtbare eigenständige Lösung gewünscht wird.

Die konkrete Ausstattung und der Versorgungsumfang werden projektbezogen festgelegt. MEDIVISE prüft gemeinsam mit Ihnen, welche Variante räumlich und organisatorisch sinnvoll ist.

Warum MEDIVISE?

Von der Idee zum einsatzbereiten Gesundheitsangebot

Damit Telemedizin im Unternehmen tatsächlich genutzt werden kann, müssen Raum, Zugang, ärztliche Anbindung und betriebliche Abläufe zusammenspielen. MEDIVISE verbindet diese Bausteine und begleitet die Umsetzung bis in den laufenden Einsatz.

  • Standort- und Lösungskonzept statt isolierter Einzellösung
  • Einbindung vorhandener oder weiterer medizinischer Partner
  • Modulare Raum- und Produktvarianten für unterschiedliche Standorte
  • Ein persönlicher Ansprechpartner für Konzept, Technik und Prozesse
Klare Zuständigkeiten

Wer übernimmt was?

Die konkrete Aufteilung richtet sich nach dem Standort und den beteiligten Partnern.

MEDIVISE

Konzipiert und begleitet

  • Standortprüfung und Lösungskonzept
  • Raum-, Technik- und Plattformlösung
  • Abgestimmte Prozesse und Inbetriebnahme
  • Begleitung im laufenden Einsatz
Arbeitgeber

Schafft den Rahmen

  • Geeigneter Standort und interne Ansprechperson
  • Abstimmung mit betrieblichen Abläufen
  • Interne Einführung und Kommunikation
  • Einbindung vorhandener Strukturen
Medizinische Partner

Übernehmen die Versorgung

  • Ärztliche Verfügbarkeit im vereinbarten Modell
  • Beratung, medizinische Entscheidung und Behandlung
  • Dokumentation im vorgesehenen System
  • Festlegung des weiteren Versorgungspfads

Die Rollenverteilung wird für jedes Projekt verbindlich abgestimmt. Medizinische Entscheidungen verbleiben bei den behandelnden Ärzt:innen.

Einführung

In vier Schritten zum Standortstart

MEDIVISE begleitet die fachliche, technische und organisatorische Umsetzung.

Schritt 1

Bedarf klären

Standorte, Zielgruppen, Abläufe und bestehende Angebote gemeinsam betrachten.

Schritt 2

Konzept festlegen

Raumlösung, Zugang, technische Prozesse und ärztliche Anbindung abstimmen.

Schritt 3

Standort starten

Einrichtung, Inbetriebnahme und organisatorische Einführung begleiten.

Schritt 4

Betrieb begleiten

Bei technischen und prozessualen Fragen persönlich ansprechbar bleiben.

Häufige Fragen

Telemedizin für Arbeitgeber

Ersetzt MEDIVISE die Betriebsmedizin?

Nein. MEDIVISE kann vorhandene betriebsärztliche und weitere medizinische Angebote digital ergänzen. Welche Ärzt:innen eingebunden werden und welche Leistungen angeboten werden, wird im jeweiligen Versorgungskonzept festgelegt.

Erhält der Arbeitgeber Einblick in medizinische Daten?

Der Arbeitgeber erhält keinen Einblick in medizinische Behandlungsdaten. Die datenschutzrechtliche und organisatorische Ausgestaltung wird für den konkreten Standort und die beteiligten medizinischen Partner festgelegt.

Benötigen wir einen eigenen medizinischen Raum?

Nicht zwingend. Air und Link nutzen geeignete vorhandene Räume; Go schafft als Kabinenlösung einen eigenständigen geschützten Bereich. Welche Variante passt, wird bei der Standortprüfung geklärt.

Wie können Beschäftigte das Angebot nutzen?

Der Zugang kann je nach Konzept spontan oder termingebunden organisiert werden. Wichtig sind eine freiwillige Nutzung, eine klare interne Kommunikation und ein geschützter Ablauf am Standort.

Ist die Lösung für Notfälle vorgesehen?

Nein. Für akute Notfälle gelten weiterhin die vorgesehenen betrieblichen und öffentlichen Notfallwege. MEDIVISE unterstützt die telemedizinische Versorgung geeigneter Anliegen.

Ewelina Janke, Head of Sales bei MEDIVISE
Unverbindlicher Standortcheck

Passt Telemedizin zu Ihrem Unternehmensstandort?

Ewelina Janke bespricht mit Ihnen Versorgungsbedarf, räumliche Voraussetzungen, betriebliche Abläufe und mögliche ärztliche Anbindungen. Sie erhalten eine erste Einschätzung, welches Standortkonzept sinnvoll ist.

Ewelina JankeHead of Sales