Telemedizin für Kliniken und Notaufnahmen

Ärztliche Expertise dort verfügbar machen, wo sie gebraucht wird

MEDIVISE verbindet Zentrale Notaufnahmen, weitere Klinikstandorte und regionale Anlaufstellen mit verfügbarer ärztlicher Expertise. Dafür greifen offene Plattform, passende Raum- und Techniklösungen und klinisch tragfähige Abläufe ineinander.

Drei konkrete Einsatzmodelle

So setzt Ihre Klinik ärztliche Expertise gezielter ein

Der Ort des Patientenkontaktes und der Ort ärztlicher Expertise müssen nicht identisch sein. MEDIVISE macht diese Trennung praktisch nutzbar. Welche Kontakte telemedizinisch betreut werden können, bestimmen die medizinisch Verantwortlichen.

01

Zentrale Notaufnahme und INZ

Fehlallokierte Patient:innen in den passenden Versorgungspfad überführen

Zentrale Notaufnahmen versorgen regelmäßig auch Patient:innen mit niedrigem medizinischem Schweregrad, die nach der klinischen Sichtung ambulant oder telemedizinisch behandelt werden können. MEDIVISE schafft für geeignete Fälle eine telemedizinische Anbindung an die vertragsärztliche Versorgung. Die bestehende Notfallversorgung bleibt unverändert.

Das ZielAkutbereiche entlasten, Wartezeiten positiv beeinflussen und ambulant versorgbare Fälle wirtschaftlich tragfähig organisieren.
02

Standorte im Klinikverbund

Weitere Klinikstandorte telemedizinisch anbinden

Nicht jeder Standort hält jede ärztliche Kompetenz dauerhaft vor. Nach der Aufnahme vor Ort wird das zentrale Haus, eine Fachabteilung oder eine andere zuständige Einheit zugeschaltet. Zuständigkeiten, Eskalations- und Weiterleitungswege sind vorab definiert.

Das ZielÄrztliche Kompetenz im Klinikverbund flexibler einsetzen und zusätzliche Standorte verlässlich anbinden.
03

Regionale Anlaufstellen

Vor- und Nachsorge näher an Patient:innen bringen

Für ausgewählte vor- und nachstationäre Kontakte können Kliniken regionale MEDIVISE-Anlaufstellen nutzen – etwa in Apotheken, kommunalen Einrichtungen oder weiteren Partnerstrukturen. Dort treten Patient:innen telemedizinisch mit ihrem behandelnden Klinikteam in Kontakt. Dazu zählen beispielsweise Vorbereitung und Aufklärung, Verlauf und Nachsorge sowie die visuelle Wundkontrolle.

Das ZielWege vereinfachen, die Verbindung zum Klinikteam erhalten und den klinischen Versorgungsradius erweitern.
Ergänzend innerhalb der Klinik: Dieselbe Infrastruktur kann für definierte Konsile, Verlaufseinschätzungen und ärztliche Rückfragen auf Station oder in Behandlungsbereichen eingesetzt werden.
Wirkung im Klinikalltag

Mehr Reichweite für die Klinik. Klare Abläufe für Teams. Kürzere Wege für Patient:innen.

Klinikleitung

Mit einem Anwendungsfall starten, Investitionen gezielt ausrichten und die Infrastruktur später auf weitere Bereiche oder Standorte ausweiten.

Team vor Ort

Aufnahme, Informationsübergabe, Zuständigkeiten und Eskalationswege verbindlich definieren.

Ärztliche Teams

Eigene Fachabteilungen, zentrale Häuser und externe medizinische Partner passend zum Fall einbinden.

Patient:innen

Am passenden Ort ärztliche Expertise erreichen und einen klaren nächsten Schritt erhalten.

In vier Schritten

So wird Telemedizin Teil eines verlässlichen klinischen Ablaufs

Gemeinsam mit den medizinischen, organisatorischen und technischen Verantwortlichen entwickelt MEDIVISE für jeden Anwendungsfall einen belastbaren Ablauf.

1

Aufnahme und Identifikation

Der Kontakt beginnt in ZNA oder INZ, an einem Klinikstandort oder an einer regionalen Anlaufstelle. Vorhandene Notfallwege bleiben bestehen.

2

Medizinisch einordnen

Die verantwortliche Stelle prüft die Eignung und bereitet Einwilligung, relevante Angaben und gegebenenfalls erhobene Werte vor.

3

Ärztliche Expertise zuschalten

Passend zur Fragestellung werden das eigene Klinikteam, ein zentrales Haus, eine Fachabteilung oder ein externer ärztlicher Partner zugeschaltet.

4

Weiteres Vorgehen festlegen

Die medizinisch Verantwortlichen bestimmen den nächsten Schritt – etwa Behandlung, Diagnostik, Weiterleitung oder Folgetermin.

MEDIVISE schafft und begleitet die verbindende Infrastruktur. Sichtung, Beratung und medizinische Entscheidungen verbleiben bei der Klinik und den eingebundenen ärztlichen Leistungserbringern.
Air, Link und Go

Telemedizin, die sich dem klinischen Einsatz anpasst

Ob fester Raum, portable Lösung oder eigenständige Einheit: MEDIVISE kombiniert Produkt, Ausstattung und Plattform passend zu Ort und Ablauf.

MEDIVISE Air als platzsparendes Wandmodul in einem Klinikraum
Air

Fest in einen Raum integriert

Das platzsparende Wandmodul schafft einen aufgeräumten telemedizinischen Arbeitsplatz im Untersuchungs-, Behandlungs- oder Beratungsraum.

MEDIVISE Link als portable Telemedizin-Lösung für klinische Bereiche
Link

Portabel zwischen Räumen

Die kompakte Lösung wechselt flexibel zwischen vorhandenen Räumen und unterstützt klinische Abläufe mit variierendem Einsatzort.

MEDIVISE Go als eigenständiger geschützter Telemedizin-Raum
Go

Eigenständiger Versorgungsraum

Go schafft eine eigenständige, diskrete Umgebung, wenn am vorgesehenen Klinikstandort oder an der regionalen Anlaufstelle kein passender Raum verfügbar ist.

Welche Variante passt, richtet sich nach Nutzungsszenario, Raumangebot, Hygiene- und Betriebsanforderungen sowie den freigegebenen technischen Prozessen.

Offen. Modular. Praxisnah.

MEDIVISE bringt Telemedizin vom Konzept in die klinische Praxis

Wir denken Telemedizin nicht vom Bildschirm, sondern vom klinischen Ablauf aus. Unser Know-how verbindet medizinische Anforderungen mit Raum, Technik, Plattform und Betrieb. So entsteht keine Insellösung, sondern eine offene Infrastruktur, die vorhandene Strukturen aufnimmt und mit neuen Einsatzfeldern wachsen kann.

  • Vorhandene Ärzt:innen, Fachabteilungen und Klinikstandorte einbinden
  • Offen für vertragsärztliche Ressourcen und zusätzliche medizinische Partner
  • Mit einem konkreten Anwendungsfall starten und die Infrastruktur systematisch erweitern
  • Von Bedarfsanalyse und Konzeption bis zu Inbetriebnahme und Betrieb begleiten
Klare Zuständigkeiten

MEDIVISE übernimmt die Umsetzung – Klinik und Partner steuern die Medizin

MEDIVISE konzipiert, realisiert und begleitet

  • Standort- und Lösungskonzept für den gewählten Anwendungsfall
  • Passende Raumlösung, technische Ausstattung, Plattform und Prozesse
  • Technische Anbindung vorhandener und zusätzlicher ärztlicher Angebote
  • Einrichtung, Inbetriebnahme und Begleitung im laufenden Betrieb

Klinik und medizinische Partner steuern die Behandlung

  • Eignung der Fälle sowie medizinische Sichtung, Beratung und Entscheidungen
  • Zuständigkeiten, Notfallwege, Dokumentation und Erreichbarkeit
  • Räumliche und organisatorische Rahmenbedingungen vor Ort
  • Verfügbarkeit eigener ärztlicher Ressourcen oder zusätzlich angebundener Partner
Schrittweise Einführung

Mit einem konkreten Anwendungsfall starten – und gezielt skalieren

Der Projektumfang richtet sich nach Einsatzmodell, Produktvariante, IT-Anforderungen und internen Freigaben.

1

Einsatz klären

Patientengruppe, beteiligte medizinische Einheiten, Standort und Zielbild definieren.

2

Ablauf definieren

Aufnahme, Zuständigkeiten, Notfallwege und Übergaben abstimmen.

3

Lösung umsetzen

Raum, Technik und Plattform konfigurieren, testen und in Betrieb nehmen.

4

Nutzung weiterentwickeln

Den laufenden Einsatz begleiten und die Lösung bei Bedarf schrittweise erweitern.

Kurz beantwortet

Was Kliniken vor dem Einstieg wissen sollten

Ersetzt die MEDIVISE-Lösung die Notfallversorgung?

Nein. Akute Notfälle sowie Sichtung, Diagnostik und Behandlung vor Ort verbleiben in den etablierten klinischen Wegen. Der telemedizinische Ablauf ergänzt diese für vorab definierte, geeignete Fälle.

Wer entscheidet, ob ein Fall telemedizinisch geeignet ist?

Die medizinisch Verantwortlichen der Klinik beziehungsweise die eingebundenen Leistungserbringer definieren die Kriterien und treffen die Entscheidung innerhalb der festgelegten Sichtungs- und Notfallwege.

Wer übernimmt die ärztliche Versorgung?

Abhängig vom Anwendungsfall sind dies vorhandene Klinikärzt:innen, Fachabteilungen, ein zentrales Haus des Klinikverbundes oder angebundene vertragsärztliche beziehungsweise weitere medizinische Partner.

Wie funktionieren regionale MEDIVISE-Anlaufstellen?

Die Klinik bietet dort definierte Termine an und verbindet Patient:innen mit dem behandelnden Team. Standort, Unterstützung vor Ort und geeignete vor- oder nachstationäre Kontakte werden projektspezifisch festgelegt.

Wie werden Datenschutz und sichere Kommunikation berücksichtigt?

Die Konsultation findet in einer geschützten Umgebung und über eine sichere digitale Verbindung statt. Zugriffsrechte, Einwilligung, Dokumentationswege und die datenschutzrechtliche Ausgestaltung werden für das Projekt festgelegt.

Ist eine Anbindung an das Krankenhausinformationssystem möglich?

Das ist vom vorhandenen System und dem Einsatzszenario abhängig. Benötigte Schnittstellen, Datenflüsse und Dokumentationsanforderungen werden vor Projektstart geprüft; eine pauschale Anbindung an jedes KIS wird nicht vorausgesetzt.

Kann eine Klinik mit einem einzelnen Anwendungsfall starten?

Ja. Ein Projekt kann mit einem klar abgegrenzten Anwendungsfall beginnen und später um weitere Bereiche, ärztliche Angebote, Standorte oder regionale Anlaufstellen erweitert werden.

Ewelina Janke, Head of Sales bei MEDIVISE
Persönlicher Austausch

Lassen Sie uns Ihre Telemedizin-Lösung konkret machen

Im ersten Gespräch klärt Ewelina Janke mit Ihnen, welcher Anwendungsfall den größten Hebel bietet, welche ärztlichen Angebote eingebunden werden können und wie MEDIVISE die Umsetzung unterstützen kann.

Ewelina JankeHead of Sales